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Kammer sucht mit angehenden Ärzten das Gespräch

Wir würden gerne etwas fragen, wissen aber nicht was? Dieser Satz einer angehenden Medizinerin zeigte auf, wie wenig Medizinstudenten von der Ärztekammer während ihres Studiums wissen. Also nutzte der Vizepräsident der Ärztekammer Sachsen-Anhalt, Prof. Uwe Ebmeyer, einen vom Fachschaftsrat Medizin organisierten Abend, um einerseits die Kammer vorzustellen. Andererseits fragte er, was die Kammer tun kann, damit die Studenten nach ihrem Abschluss im Land bleiben. Daraus entspann sich eine angeregte Diskussion. 

Prof. Ebmeyer informierte am 19. November 2019 in der Magdeburger Kiste darüber, dass die Weiterbildung die Ärzteschaft für sich selber organisiert. „Was Ihnen wahrscheinlich am meisten unter den Nägeln brennt ist die Neuausrichtung der Weiterbildung. Konkret haben wir 112 verschiedene Qualifikationen für die im Juni 2020 eine neue Weiterbildungsordnung in Kraft tritt. Daher werden Sie Ihre Weiterbildung nach dieser neuen Ordnung absolvieren. Das ist eine spannende Geschichte: Dem Zeitgeist angepasst, gibt es dann ein elektronisches Logbuch. Das hilft, viel flexibler als es in der Vergangenheit möglich war, die Ausbildung zu organisieren. Sie können dann mehrere Module wählen und zwischen diesen Modulen springen. Damit werden Sie die ersten Ärzte sein, die nach dieser neuen Weiterbildung Ihren Facharzt ablegen. Ich denke, daraus ergeben sich genügend Anhaltspunkte, um mit der Ärztekammer auch über diesen Abend hinaus ins Gespräch zu kommen.“ 

Und dem war so. Obwohl sich im Laufe des Abends herauskristallisierte, dass viele Studenten zur Facharztausbildung das Land verlassen möchten, warb der Vizepräsident intensiv für eine Facharztausbildung im Land. Aus diesen Gesprächen und auch daraus, dass mit Martin Lohrengel ein junger Arzt aus der Praxis berichtete, konnten zumindest einige Studenten zum Nachdenken über ein Verbleiben in Magdeburg angesprochen werden. „Wir müssen als Ärztekammer noch intensiver den Kontakt mit den angehenden Ärzten suchen und für den Standort werben. Nur so können wir mehr junge Ärzte auch nach dem Ende ihres Studiums im Land behalten“, resümierte Prof. Ebmeyer.