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Planungsrelevante Qualitätsindikatoren

Auch in 2019 sind die QS-Daten der Plan-QI-Verfahren Geburtshilfe, Gynäkologische Operationen und Mammachirurgie quartalsmäßig zu übermitteln. Die Fristen entsprechen denen der Übermittlung für die Leistungsbereiche der QSKH-RL.
Korrigierende Datenlieferungen, einschließlich Stornierungen, Neu- und erstmalige Lieferungen von Datensätzen, sowie Änderungen von Datensätzen sind für Daten aller Quartale möglich bis zum 28. Februar des auf das Erfassungsjahr folgenden Jahres. Als Abgrenzungskriterium gilt das Entlassungsjahr.
Seitens des IQTIG werden jeweils zum 01. Juli, zum 01. Oktober, zum 15. Januar und dann zum 15. April des Folgejahres standortbezogene Quartalsberichte zur Verfügung gestellt. Ab der Auswertung des 3. Quartals handelt es sich um eine rollierende Auswertung mit Übermittlung der auffälligen Vorgangsnummern. Bei Auffälligkeiten werden die Einrichtungen durch die PGS auf diese hingewiesen.
Gem. § 9 der „Richtlinie zu planungsrelevanten Qualitätsindikatoren“ (PlanQI-RL) ist ein umfängliches Datenvalidierungsverfahren für die datenliefernden Einrichtungen vorgesehen:

  1. die statistische Auffälligkeiten aufweisen
  2. die im jeweiligen Vorjahr eine statistische Auffälligkeit aufgewiesen haben
  3. aus einer Stichprobe
  4. sowie mindestens aus einer Stichprobe von Krankenhäusern, die Daten nachgeliefert haben (also außerhalb des jeweiligen Quartals übermittelt)

Die Richtlinie erfordert dazu direkte Akteneinsicht. Die datenschutzrechtliche Prüfung machte deshalb für Sachsen-Anhalt die Beauftragung des MDK erforderlich. Die Projektgeschäftsstelle teilt den betreffenden Krankenhäusern, nach Übermittlung durch das IQTIG, die entsprechenden Vorgangsnummern mit.
Anschließend wird sich der MDK zur weiteren Absprache mit den jeweiligen Krankenhäusern in Verbindung setzen.
Die Prüfungen sollen vom 15.04. – 31.05.2019 stattfinden. Beim Prüfgrund „statistische Auffälligkeit‘ besteht die Möglichkeit, das Verfahren auszusetzen. Dies geschieht, sofern eine Einrichtung dem IQTIG nach interner Prüfung zusichert, dass dem Ergebnis keine Dokumentationsfehler zugrunde liegen.
Nach erfolgter Datenvalidierung werden die Ergebnisse der Zweiterfassung an das IQTIG weitergeleitet. Es erfolgt anhand der neu erhobenen Daten eine Neuberechnung der Indikatoren. Der Strukturierte Dialog wird erst auf Grundlage dieser Neuberechnung nach dem 30.06.2019 eröffnet. Bei rechnerischer Abweichung vom Referenzwert erfolgt die Durchführung des Dialogs auf Landesebene. Bei statistischer (signifikanter) Abweichung wird das Stellungnahmeverfahren seitens des IQTIG durchgeführt. Eine statistische Auffälligkeit ist eine durch eine festgelegte Irrtumswahrscheinlichkeit bestimmte statistisch signifikante Abweichung in einem Qualitätsindikator von einem definierten Referenzbereich. Dabei werden durch die statistische Methodik fallzahlabhängige Schwellenwerte bzw. Auffälligkeiten auf der Grundlage des vom Institut nach § 137a SGB V konkret verwendeten Rechenmodells berechnet. Die Ergebnisse werden den Planungsbehörden und den Verbänden der Krankenkassen übermittelt sowie durch den Gemeinsamen Bundesausschuss veröffentlicht.

Öffentlicher Schlüssel

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