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Jahresabschluss 2019

Die Abgabefrist für Datensätze des Verfahrensjahres 2019 ist der 28.02.2020.

Stellen Sie also unbedingt sicher, dass alle Datensätze für das Verfahrensjahr 2019 fehlerfrei bis spätestens zum 28.02.2020 um 23:59 Uhr bei der von uns beauftragten Datenannahmestelle (BQS Hamburg) vorliegen (xmldaten@bqs-institut.de).

Nach diesem Termin eingehende Datensätze für das Verfahrensjahr 2019 werden abgewiesen und gelten somit als nicht dokumentierte Fälle.

Aus Gründen der besseren Übersicht für die Einrichtungen wird der komplette Datenbankbestand auch weiterhin dem liefernden Krankenhaus nach jedem Export an die BQS zurück gespiegelt. Die E-Mails, mit denen Sie die Rückprotokollierungen erhalten, enthalten wie bereits in den Vorjahren einen weiteren Anhang mit Importübersicht und Datenbankstand. 

Alle in diesem Zusammenhang wichtigen Termine finden sie unter „Aktuelles“.

 

Sollstatistik 2019

Die Sollstatistik nebst Konformitätserklärung der Krankenhäuser ist in bundeseinheitlich vorgegebenem Format in elektronischer und Papierform ausschließlich an die zuständige Landesgeschäftsstelle zu versenden (betrifft auch die direkten Leistungsbereiche). Die Erstellung muss bei Krankenhäusern, die ihre Daten zur externen Qualitätssicherung nach Standorten getrennt erfassen, auch standortgetrennt erfolgen.

Bitte verwenden sie zur elektronischen Übermittlung im Zeitraum vom 01.02. bis zum 15.02.2020 ebenso wie für die Übermittlung der Risikostatistik den auf unserer Homepage hinterlegten öffentlichen Schlüssel:

http://www.aeksa.de/files/14B3AE88991/oeffentlicher_schluessel.txt  und versenden Sie an die Adresse: sr-statistiken@aeksa.de.

Mit der anschließenden Empfangsbestätigung erhalten Sie wie im Vorjahr ein Formular, welches Sie als Konformitätserklärung nutzen können – aber nicht müssen. Wir akzeptieren sowohl diese Version, als auch die aus Ihren IT-Systemen erzeugten Formulare.

Die verkürzte Lieferfrist wurde gem. IQTIG gewählt, damit die Krankenhäuser bis zum Ende der Lieferfrist für QS-Daten noch eine Kontrollphase zur Nachlieferung oder Korrektur von Datensätzen erhalten.

Die Sollstatistiken weisen für das Erfassungsjahr 2019 die dokumentationspflichtigen Fälle nach Quartal aus. Im Übermittlungszeitraum können wieder mehrere Versionen der Sollstatistiken übermittelt werden. Die jeweils letzte erfolgreich übermittelte Version wird anerkannt. Bitte beachten Sie vor Erstellung die Updates Ihrer Softwareanbieter.

Wir weisen darauf hin, dass die Sollstatistik nach QSKH-RL inkl. der zugehörigen Konformitätserklärungen zu übermitteln ist.

Erfüllt ein Krankenhaus seine Pflicht zur Abgabe der Konformitätserklärung nicht fristgerecht, ist es unter Setzung einer vierwöchigen Frist zu ermahnen. Sind die Pflichten auch nach Ablauf dieser zweiten Frist nicht erfüllt, ergeht ein Abschlag von 6.000,00 Euro.

Die Landesebene informiert das IQTIG über eine nicht vorliegende Konformitätserklärung.

 

Risikostatistik 2019

Die Risikostatistik ist Bestandteil der zu übermittelnden Daten des Leistungsbereichs Dekubitusprophylaxe und zusätzlich zu den entsprechenden Datensätzen zu übermitteln. Sie beinhaltet die Anzahl der entsprechenden Risikofaktoren/Begleiterkrankungen in ihrem gesamten Patientengut und dient der Risikoadjustierung. Ohne die Übermittlung einer Risikostatistik ist keine Berechnung der risikoadjustierten Indikatoren für ihre Einrichtung möglich.

Alle Krankenhäuser, die vollstationäre Fälle (Patienten) ab 20 Jahre behandelt haben, sind zur Übermittlung der Risikostatistik verpflichtet.

Die Angaben zur Risikostatistik verteilen sich auf zwei Dateien, die aus Ihrer krankenhausinternen Software ausgeleitet werden können. Diese Dateien senden Sie bitte in der Zeit vom 01.01.2020 bis zum 15.02.2020 an die Adresse:

sr-statistiken@aeksa.de.

Im o. g. Lieferzeitraum können Sie die Risikostatistik mehrfach einsenden, zur Übermittlung an die Bundesebene wird die zuletzt bei uns eingegangene Version herangezogen. 

 

Wichtig ist, dass Sie die Daten zur Risikostatistik mit dem öffentlichen Schlüssel der Projektgeschäftsstelle (adäquat zur Sollstatistik) verschlüsseln: http://www.aeksa.de/files/14B3AE88991/oeffentlicher_schluessel.txt

 

Vergütungsabschläge 2019

 

Für nicht dokumentierte aber dokumentationspflichtige Datensätze sind gemäß § 137 SGB V vom Krankenhaus Qualitätssicherungsabschläge nach § 8 Absatz 4 KHEntgG oder § 8 Absatz 4 BPflV zu zahlen. Die Dokumentationsrate [dokumentierte Datensätze (Ist) / zu dokumentierende Datensätze (Soll)] wird für jeden Leistungsbereich des Krankenhauses gesondert berechnet. Die Dokumentationsrate wird bei der Herzschrittmacherversorgung für 1. Herzschrittmacher-Implantation, 2. Herzschrittmacher-Aggregatwechsel, 3. Herzschritt-macher-Revision/-Systemwechsel/-Explantation; bei der Knieendoprothesenversorgung für 1. Knieendoprothesen-Erstimplantation einschließlich Knie-Schlittenprothesen, 2. Knie-endoprothesenwechsel und -komponentenwechsel und bei der Hüftendoprothesen-versorgung für 1. Hüft-Endoprothesen-Erstimplantation einschließlich endoprothetische Versorgung Femurfraktur, 2. Hüft-Endoprothesenwechsel und -komponentenwechsel; bei den Implantierbaren Defibrillatoren für 1. Implantierbare Defibrillatoren – Implantation, 2. Implantierbare Defibrillatoren – Aggregatwechsel, 3. Implantierbare Defibrillatoren - Revision/Systemwechsel/Explantation sowie bei der Perinatalmedizin für 1. Geburtshilfe, 2. Neonatologie krankenhausbezogen gesondert berechnet.

Bei einer Dokumentationsrate eines Leistungsbereiches von unter 100 Prozent wird ein Abschlag für jeden nicht dokumentierten Datensatz in Höhe von 150,00 Euro festgelegt; es sei denn, das Krankenhaus weist nach, dass die Unterschreitung unverschuldet ist. Dieses Unverschulden ist gegenüber der Projektgeschäftsstelle, bzw. bei Direktverfahren gegenüber dem IQTIG, bis zum 31.05.2020 für die Daten des Erfassungsjahres 2019 zu begründen. Die PGS (bei indirekten Verfahren) bzw. das IQTIG (bei direkten Verfahren) geben eine Einschätzung hinsichtlich der vorgebrachten Gründe ab und teilen diese schriftlich innerhalb von sechs Wochen dem Krankenhaus zur Weiterleitung an die Vertragsparteien der örtlichen Pflegesatzverhandlungen mit. Weiterhin übermittelt die PGS dem IQTIG bis zum 31. Oktober des dem Erfassungsjahr folgenden Jahres eine Auflistung der Begründungen der Krankenhäuser und ihrer Einschätzung in anonymisierter Form. Das IQTIG veröffentlicht bis zum 31. Dezember des dem Erfassungsjahr folgenden Jahres eine retrospektive anonymisierte Fallsammlung der Begründungen und Einschätzungen zu den direkten und indirekten Verfahren.

Lag ab dem Erfassungsjahr 2019 die Dokumentationsrate des jeweiligen Leistungsbereiches bereits im Vorjahr unter 100 Prozent, erhöht sich der Abschlag für jeden nicht dokumentierten Datensatz auf 300,00 Euro. Bei einer Dokumentationsrate der Leistungsbereiche der Transplantationen (Leistungsbereiche Herztransplantation und Herzunterstützungssysteme, Lebertransplantation, Leberlebendspende, Nierentransplantation, Nierenlebendspende, Lungen- und Herz-Lungen-Transplantation und Pankreas- und Pankreas-Nieren-Transplantation) von unter 100 Prozent wird ein Abschlag für jeden nicht dokumentierten Datensatz in Höhe von 2.500,00 Euro festgelegt; es sei denn, das Krankenhaus weist das o.g. Unverschulden nach.

Lag bereits im Vorjahr die Dokumentationsrate der jeweiligen Leistungsbereiche der Transplantationen unter 100 Prozent, erhöht sich der Abschlag für jeden nicht dokumentierten Datensatz auf 5.000,00 Euro.

 

Die Ihnen von der PGS bis zum 30.04.2020 übermittelte Aufstellung über vollständig dokumentierte Datensätze nebst der Bescheinigung einer fristgerechten Übermittlung von Sollstatistik als auch Risikostatistik sind zu den Budgetverhandlungen vorzulegen.

 

Versand Krankenhausstatistiken

Der Versand der Krankenhausstatistiken für das Verfahrensjahr 2019 wird wiederum über unser Webportal (WSD) erfolgen, über welches auch der Strukturierte Dialog geführt wird.