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Jahresabschluss 2018

Die Abgabefrist für Datensätze des Verfahrensjahres 2018 ist der 28.02.2019.
Stellen Sie also unbedingt sicher, dass alle Datensätze für das Verfahrensjahr 2018 fehlerfrei bis spätestens zum 28.02.2019 um 23:59 Uhr bei der von uns beauftragten Datenannahmestelle (BQS Hamburg) vorliegen (xmldaten@bqs-institut.de).
Nach diesem Termin eingehende Datensätze für das Verfahrensjahr 2018 werden abgewiesen und gelten somit als nicht dokumentierte Fälle.
Aus Gründen der besseren Übersicht für die Einrichtungen wird der komplette Datenbankbestand auch weiterhin dem liefernden Krankenhaus nach jedem Export an die BQS zurück gespiegelt. Die E-Mails, mit denen Sie die Rückprotokollierungen erhalten, enthalten wie bereits im Vorjahr einen weiteren Anhang. Sie finden darin ein zip-Archiv mit zwei pdf-Dateien:

  • Die Importübersicht gibt die XML-Verarbeitungsinformationen der jeweiligen Datenlieferung aus der Antwortdatei der Bundesauswertungsstelle wieder. Die gelieferten Datensätze werden gruppiert nach Modulen mit dem jeweiligen Verarbeitungsstatus ausgewiesen. Zusätzlich sind technische Details zu den Headereinträgen enthalten.
  • Der Datenbankstand orientiert sich stark an der gültigen Sollstatistik. Die Gruppierung in die Quartale erfolgt jeweils nach dem Entlassungsdatum. Des Weiteren gibt es ein 1. Quartal des Folgejahres für Entlassungen zwischen dem 1.1. und 31.1. des Folgejahres. Für die Überliegermodule (zurzeit DEK und NEO, Plan-QI-Leistungsbereiche) bleibt das 5. Quartal leer; dafür werden aber auch Datensätze aus bereits erfolgten Datenlieferungen aus dem vorherigen Spezifikationsjahr mit ausgewiesen, soweit eine Entlassung im jeweiligen Verfahrensjahr erfolgte.
  • Für den Datenbankstand gelten zudem folgende Bedingungen:
  1. Er wird nach jedem erfolgreichen Export für die datenliefernde Registriernummer erzeugt.
  2. Die Datenbankstände beziehen sich immer nur auf das Verfahrensjahr, zu dem in der jeweiligen Datenlieferung Daten geliefert wurden.
  3. Innerhalb der PDF wird pro Standort ein eigener Datenbankstand erstellt.
  4. Angezeigt werden nur Leistungsbereiche mit erfolgreich importierten Datensätzen.

Die beiden erzeugten PDF-Dokumente (Importübersicht und Datenbankstand) werden, wie bereits erwähnt, in einem ZIP-Archiv verschlüsselt verpackt. Als Passwort dient die zur Registriernummer hinterlegte Passphrase.

Alle in diesem Zusammenhang wichtigen Termine finden sie in der Anlage 1.

Für die Daten des Erfassungsjahres 2018 nach Qesü-RL (PCI, NWIF), mit deren Annahme die PGS bisher nur für das Verfahrensjahr 2018 beauftragt ist, gilt:
Übermittlung bis zum 28.02.2019 an das BQS-Institut unter : xmldaten@bqs-institut.de

Alle in diesem Zusammenhang wichtigen Termine finden sie unter Aktuelles.

 

Sollstatistik 2018

Die Sollstatistik nebst Konformitätserklärung der Krankenhäuser ist in bundeseinheitlich vorgegebenem Format in elektronischer und Papierform ausschließlich an die zuständige Landesgeschäftsstelle zu versenden (betrifft auch die direkten Leistungsbereiche). Die Erstellung muss bei Krankenhäusern, die ihre Daten zur externen Qualitätssicherung nach Standorten getrennt erfassen, auch standortgetrennt erfolgen.
Bitte verwenden sie zur elektronischen Übermittlung im Zeitraum vom 01.02. bis zum 15.02.2019 ebenso wie für die Übermittlung der Risikostatistik den auf unserer Homepage hinterlegten öffentlichen Schlüssel: http://www.aeksa.de/files/14B3AE88991/oeffentlicher_schluessel.txt  und versenden Sie an die Adresse: sr-statistiken@aeksa.de.

Mit der anschließenden Empfangsbestätigung erhalten Sie wie im Vorjahr ein Formular, welches Sie als Konformitätserklärung nutzen können – aber nicht müssen. Wir akzeptieren sowohl diese Version, als auch die aus Ihren IT-Systemen erzeugten Formulare.
Die verkürzte Lieferfrist wurde gem. IQTIG gewählt, damit die Krankenhäuser bis zum Ende der Lieferfrist für QS-Daten noch eine Kontrollphase zur Nachlieferung oder Korrektur von Datensätzen erhalten.

Die Sollstatistiken weisen für das Erfassungsjahr 2018 die dokumentationspflichtigen Fälle nach Quartal aus. Im Übermittlungszeitraum können wieder mehrere Versionen der Sollstatistiken übermittelt werden. Die jeweils letzte erfolgreich übermittelte Version wird anerkannt. Bitte beachten Sie vor Erstellung die Updates Ihrer Softwareanbieter.
Wir weisen darauf hin, dass die Sollstatistik nach QSKH-RL inkl. der zugehörigen Konformitätserklärungen zu übermitteln ist.
Erfüllt ein Krankenhaus seine Pflicht zur Abgabe der Konformitätserklärung nicht fristgerecht, ist es unter Setzung einer vierwöchigen Frist zu ermahnen. Sind die Pflichten auch nach Ablauf dieser zweiten Frist nicht erfüllt, ergeht ein Abschlag von 6.000,00 Euro.
Die Landesebene informiert das IQTIG über eine nicht vorliegende Konformitätserklärung.

Für die sektorenübergreifende QS nach Qesü-RL (ab 01.01.2019 DeQS-RL) wurde die PGS, wie mit Schreiben vom 11.01.2018 mitgeteilt, mit der Datenannahme des stat. Bereiches (Leistungsbereiche PCI, NWIF) für das Erfassungsjahr 2018 beauftragt. Die Sollstatistik nebst Konformitätserklärung der Krankenhäuser ist in bundeseinheitlich vorgegebenem Format in elektronischer und Papierform an die zuständige Landesgeschäftsstelle zu versenden. Die Sollstatistik Qesü senden sie bitte, verschlüsselt mit dem auf unserer Homepage hinterlegten öffentlichen Schlüssel: http://www.aeksa.de/files/14B3AE88991/oeffentlicher_schluessel.txt
im Zeitraum vom 01.02.2019 – 15.03.2019 an: sr-statistiken@aeksa.de. Mit der anschließenden Empfangsbestätigung erhalten Sie auch hier ein Formular, welches Sie als Konformitätserklärung nutzen können – aber nicht müssen. Wir akzeptieren sowohl diese Version, als auch die aus Ihren IT-Systemen erzeugten Formulare.
Für das Erfassungsjahr 2018 werden keine Vergütungsabschläge für fehlende Datensätze der Leistungsbereiche PCI und NWIF erhoben.
Die einrichtungsbezogene Qualitätssicherungs-Dokumentation für die Daten des Leistungsbereiches NWIF (Erfassungsjahr 2018) senden sie bitte bis zum 28.02.2019 an: eb.xmldaten@bqs-institut.de.

 

Risikostatistik 2018

Die Risikostatistik ist Bestandteil der zu übermittelnden Daten des Leistungsbereichs Dekubitusprophylaxe und zusätzlich zu den entsprechenden Datensätzen zu übermitteln. Sie beinhaltet die Anzahl der entsprechenden Risikofaktoren/Begleiterkrankungen in ihrem gesamten Patientengut und dient der Risikoadjustierung. Ohne die Übermittlung einer Risikostatistik ist keine Berechnung der risikoadjustierten Indikatoren für ihre Einrichtung möglich.
Alle Krankenhäuser, die vollstationäre Fälle (Patienten) ab 20 Jahre behandelt haben, sind zur Übermittlung der Risikostatistik verpflichtet.
Die Angaben zur Risikostatistik verteilen sich auf zwei Dateien, die aus Ihrer krankenhausinternen Software ausgeleitet werden können. Diese Dateien senden Sie bitte in der Zeit vom 01.01.2019 bis zum 15.02.2019 an die Adresse: sr-statistiken@aeksa.de. Im o. g. Lieferzeitraum können Sie die Risikostatistik mehrfach einsenden, zur Übermittlung an die Bundesebene wird die zuletzt bei uns eingegangene Version herangezogen.

Wichtig ist, dass Sie die Daten zur Risikostatistik mit dem öffentlichen Schlüssel der Projektgeschäftsstelle (adäquat zur Sollstatistik) verschlüsseln: http://www.aeksa.de/files/14B3AE88991/oeffentlicher_schluessel.txt

 

Vergütungsabschläge 2018

Für nicht dokumentierte aber dokumentationspflichtige Datensätze sind gemäß § 137 SGB V vom Krankenhaus Qualitätssicherungsabschläge nach § 8 Absatz 4 KHEntgG oder § 8 Absatz 4 BPflV zu zahlen. Die Dokumentationsrate [dokumentierte Datensätze (Ist) / zu dokumentierende Datensätze (Soll)] wird für jeden Leistungsbereich des Krankenhauses gesondert berechnet. Die Dokumentationsrate wird bei der Herzschrittmacherversorgung für 1. Herzschrittmacher-Implantation, 2. Herzschrittmacher-Aggregatwechsel, 3. Herzschrittmacher-Revision/-Systemwechsel/-Explantation; bei der Knieendoprothesen-versorgung für 1. Knieendoprothesen-Erstimplantation einschließlich Knie-Schlittenprothesen, 2. Knie-Endoprothesenwechsel und -komponentenwechsel und bei der Hüftendoprothesen-versorgung für 1. Hüft-Endoprothesen-Erstimplantation einschließlich endoprothetische Versorgung Femurfraktur, 2. Hüft-Endoprothesenwechsel und -komponentenwechsel; bei den Implantierbaren Defibrillatoren für 1. Implantierbare Defibrillatoren – Implantation, 2. Implantierbare Defibrillatoren – Aggregatwechsel, 3. Implantierbare Defibrillatoren - Revision/Systemwechsel/Explantation sowie bei der Perinatalmedizin für 1. Geburtshilfe, 2. Neonatologie krankenhausbezogen gesondert berechnet.
Bei einer Dokumentationsrate eines Leistungsbereiches von unter 100 Prozent wird ein Abschlag für jeden nicht dokumentierten Datensatz in Höhe von 150,00 Euro festgelegt; es sei denn, das Krankenhaus weist nach, dass die Unterschreitung unverschuldet ist. Zu den als unverschuldet geltenden Gründen wird ein Katalog durch das IQTIG erarbeitet. Lag die Dokumentationsrate des jeweiligen Leistungsbereiches bereits im Vorjahr unter 95 Prozent, erhöht sich der Abschlag für jeden nicht dokumentierten Datensatz auf 300,00 Euro.
Sofern sich das Krankenhaus bei Unterdokumentation auf Unverschulden beruft, ist dies vom Krankenhaus gegenüber der PGS zu begründen. Die PGS (bei indirekten Verfahren) bzw. das IQTIG (bei direkten Verfahren) geben eine Einschätzung hinsichtlich der vorgebrachten Gründe ab und teilen diese dem Krankenhaus und den Vertragsparteien der örtlichen Pflegesatzverhandlungen schriftlich mit.

Die Ihnen von der PGS bis zum 30.04.2019 übermittelte Aufstellung über vollständig dokumentierte Datensätze nebst der Bescheinigung einer fristgerechten Übermittlung von Sollstatistik als auch Risikostatistik sind zu den Budgetverhandlungen vorzulegen.

 

Versand Krankenhausstatistiken

Der Versand der Krankenhausstatistiken für das Verfahrensjahr 2018 wird wiederum über unser Webportal (WSD) erfolgen, über welches auch der Strukturierte Dialog geführt wird.