Systemprüfung fehlgeschlagen!
Diese Website verwendet JavaScript.
In Ihrem Browser ist dies nicht aktiviert.
Oder es kam zu einem Fehler in der Verarbeitung.
In diesem Fall aktualisieren Sie ihren Browser, um die Seite neu zu laden.

Jahresabschluss 2020, Datenexport

Bitte stellen Sie sicher, dass alle Datensätze im Zuständigkeitsbereich der QSKH-RL für das Verfahrensjahr 2020 bis zum Ende der Datenannahmefrist am 28.02.2021 um 23:59 Uhr fehlerfrei exportiert werden. Bitte beachten Sie, dass die BQS in Hamburg (xmldaten@bqs-institut.de) ausschließlich noch QSKH-Daten von Patienten, die bis einschließlich 31.12.2020 entlassen wurden, annimmt. Überlieger in das Jahr 2021 exportieren Sie bitte mit separatem Datenpaket an die Firma unitrend (daten-st@unitrend.de). Die BQS wird alle Exporte mit Überliegern in 2021 abweisen.

Für Datensätze im Zuständigkeitsbereich der DeQS-RL, die wie gewohnt an die Firma unitrend (daten-st@unitrend.de) zu übermitteln sind, wird eine über die Datenannahmefrist hinausreichende Korrekturfrist bis zum 15.03.2021 gewährt. 

Nach diesen Terminen eingehende Datensätze für das Verfahrensjahr 2020 werden abgewiesen und gelten somit als nicht dokumentierte Fälle. 

Ab dem Erfassungsjahr 2021 werden alle Daten ausschließlich an die Firma unitrend (daten-st@unitrend.de) exportiert

Sollstatistik 2020

Wir als Landesgeschäftsstelle haben die Firma unitrend GmbH mit der Annahme der elektronischen Sollstatistiken beauftragt. Bitte senden Sie die elektronischen Statistiken an daten-st@unitrend.de. Verwenden Sie zur Verschlüsselung weiterhin den bekannten öffentlichen Schlüssel der Projektgeschäftsstelle Sachsen-Anhalt (hinterlegt auf unserer Homepage unter: http://www.aeksa.de/files/14B3AE88991/oeffentlicher_schluessel.txt)   

Die Papierversionen nebst unterzeichneter Konformitätserklärungen senden Sie bitte per Post an die Landesgeschäftsstelle in Magdeburg. Mit der Empfangsbestätigung zur elektronisch übermittelten Statistik erhalten Sie eine vorbereitete Konformitätserklärung. Wir empfehlen, diese Version zur Unterschrift zu nutzen, da so gewährleistet ist, dass die mit der elektronischen Version übermittelten Daten mit den Daten der Papierversion übereinstimmen. Wir akzeptieren jedoch auch die aus Ihren IT-Systemen erzeugten Formulare. Übermittelte Sollstatistiken können bei Bedarf bis zum Ende des Übermittlungszeitraums aktualisiert werden. Die jeweils letzte erfolgreich übermittelte Version wird anerkannt. 

Zu übermitteln sind 2 Sollstatistiken – jeweils eine für den Zuständigkeitsbereich der QSKH-RL und der DeQS-RL. Bitte beachten Sie vor Erstellung der Dateien die Updates Ihrer Softwareanbieter.
Die Sollstatistiken nebst Konformitätserklärung der Krankenhäuser sind in bundeseinheitlich vorgegebenem Format zu übermitteln. 

Ab dem Verfahrensjahr 2020 ist aufgrund der Einführung der neuen Standortnummern, der Zuordnung des Standorts der Leistungserbringung in den Auswertungen und der Umstellung der Abgrenzung in allen Leistungsbereichen auf Entlassungsdatum eine Entkoppelung der Sollstatistik vom Standortbezug geplant. Demnach wären die Sollstatistiken nicht mehr standortbezogen sondern bezogen auf die IK-Nummer zu übermitteln. Die seitens des IQTIG zur Verfügung gestellten Mustersollstatistiken für das Erfassungsjahr 2020 beinhalten demnach ausschließlich die Klinikkennung, jedoch nicht mehr den jeweiligen Standort. Im Umkehrschluss erhalten Sie Soll-Ist-Abgleiche mit der Bestätigung der Dokumentationsraten nur auf IK-Nummer-Ebene. 

Den Richtlinien entsprechend endet die Annahmefrist für QSKH-Sollstatistiken 2020 am 15. Februar 2021, für DeQS-Sollstatistiken am 15.März 2021. 

Risikostatistik 2020

Wir als Landesgeschäftsstelle haben die Firma unitrend GmbH mit der Annahme der Risikostatistiken beauftragt. Bitte senden Sie, adäquat zur Sollstatistik, die mit dem bekannten öffentlichen Schlüssel der Projektgeschäftsstelle verschlüsselte Datei (hinterlegt auf unserer Homepage unter: http://www.aeksa.de/files/14B3AE88991/oeffentlicher_schluessel.txt) an daten-st@unitrend.de.

Die Risikostatistik ist Bestandteil der zu übermittelnden Daten des Leistungsbereichs Dekubitusprophylaxe und zusätzlich zu den entsprechenden Datensätzen zu übermitteln. Sie beinhaltet die Anzahl der entsprechenden Risikofaktoren/Begleiterkrankungen im gesamten Patientengut der Einrichtung und dient der Risikoadjustierung. Ohne die Übermittlung einer Risikostatistik ist keine Berechnung der risikoadjustierten Indikatoren für ihre Einrichtung möglich. Alle Krankenhäuser, die vollstationäre Fälle (Patienten) ab 20 Jahre behandelt haben, sind zur Übermittlung der Risikostatistik verpflichtet. Von zwar registrierten, jedoch nicht bettenführenden Standorten (z.B. Tageskliniken) erwarten wir keine Risikostatistik. Im o. g. Lieferzeitraum können Sie die Risikostatistik mehrfach einsenden, zur Übermittlung an die Bundesebene wird die zuletzt bei uns eingegangene Version herangezogen. 

Vergütungsabschläge 2020

Seit dem Erfassungsjahr 2018 schreibt § 24 der QSKH-RL für alle Leistungsbereiche dieser Richtlinie eine zu erreichende Dokumentationsrate von 100% vor. Genannter Paragraph regelt die möglichen Abschläge, die bei durch das Krankenhaus verschuldeter Unterschreitung der Dokumentationsrate zu erheben sind. Die Projektgeschäftsstelle übermittelt gemäß Richtlinie eine Aufstellung der Dokumentationsraten, die als Vorlage bei den Budgetverhandlungen gilt. 

Sofern sich das Krankenhaus bei Unterdokumentation auf Unverschulden beruft, ist dies gemäß QSKH-RL vom Krankenhaus zu begründen. Das Krankenhaus holt hierzu eine Einschätzung der auf Landesebene beauftragten Stelle (bei indirekten Verfahren) bzw. des IQTIG (bei direkten Verfahren) ein. Hierzu übermittelt es seine Begründung bis zum 31. Mai des dem Erfassungsjahr folgenden Jahres an die auf Landesebene beauftragten Stellen bzw. das IQTIG. Die entsprechenden Stellen geben eine Einschätzung hinsichtlich der vorgebrachten Gründe ab und teilen diese schriftlich innerhalb von sechs Wochen dem Krankenhaus zur Weiterleitung an die Vertragsparteien der örtlichen Pflegesatzverhandlungen mit.
Wir bitten das Vorliegen des Unverschuldens Ihrer Einrichtung intern vor Meldung bei der Geschäftsstelle zu prüfen. Sofern sich Ihr Haus auf Software-Probleme beruft, bitten wir um eine Bestätigung des Software-Anbieters.

Im Zuständigkeitsbereich der DeQS-RL werden mögliche Sanktionen in den jeweiligen themenspezifischen Bestimmungen der einzelnen Verfahren unterschiedlich geregelt:

Verfahren 1 Perkutane Koronarintervention (PCI) und Koronarangiographie

  • § 18: „Der G-BA beschließt bis zum 31. Dezember 2019 Regelungen zur fehlenden Dokumentation der Datensätze. Für die Erfassungsjahre 2016, 2017, 2018 und 2019 werden keine Vergütungsabschläge erhoben.“
  • Ein entsprechender Beschluss wurde bis dato nicht gefasst. Es bleibt somit abzuwarten, ob die Sanktionsfreiheit bei Unterschreitung einer zu definierenden Dokumentationsrate weiterhin besteht oder (rückwirkend?) eine Sanktionierung eingeführt werden wird. 

Verfahren 2 Vermeidung nosokomialer Infektionen – postoperative Wundinfektionen

  • § 18: „Der G-BA beschließt bis zum 31. Dezember 2019 Regelungen zur fehlenden Dokumentation der Datensätze. Für die Dauer des Erprobungszeitraums werden keine Vergütungsabschläge erhoben.“
  • Der G-BA diskutiert aktuell eine Verlängerung des Erprobungszeitraums bzw. ein Aussetzen des Verfahrens. 

Verfahren 3 Cholezystektomie (CHE)

  • § 18: „Der G-BA beschließt bis zum 31. Dezember 2019 Regelungen zur fehlenden Dokumentation der Datensätze. Für das Erfassungsjahr 2019 werden keine Vergütungsabschläge erhoben.“
  • Ein entsprechender Beschluss wurde bis dato nicht gefasst. Es bleibt somit abzuwarten, ob die Sanktionsfreiheit bei Unterschreitung einer zu definierenden Dokumentationsrate weiterhin besteht oder (rückwirkend?) eine Sanktionierung eingeführt werden wird. 

Verfahren 4 Nierenersatztherapie bei chronischem Nierenversagen einschließlich Pankreastransplantationen (QS NET)

  • § 18: „Der G-BA beschließt bis zum 31. Dezember des zweiten Erfassungsjahres des Verfahrens Regelungen zur fehlenden Dokumentation der Datensätze. Für die ersten zwei Erfassungsjahre des Verfahrens werden keine Vergütungsabschläge erhoben.“
  • Das erste Erfassungsjahr ist das Jahr 2020. Demnach sind die Jahre 2020 und 2021 sanktionsfrei. 

Verfahren 5 Transplantationsmedizin

  • § 16: „Der G-BA beschließt bis zum 31. Dezember des ersten Erfassungsjahres Regelungen zur fehlenden Dokumentation der Datensätze. Für das erste Erfassungsjahr werden keine Vergütungsabschläge erhoben.“
  • Das erste Erfassungsjahr ist das Jahr 2020. Ein weiterführender Beschluss erfolgte bis dato nicht. 

Verfahren 6 Koronarchirurgie und Eingriffe an Herzklappen

  • § 18: „Der G-BA beschließt bis zum 31. Dezember des zweiten Erfassungsjahres des Verfahrens Regelungen zur fehlenden Dokumentation der Datensätze. Für die ersten zwei Erfassungsjahre des Verfahrens werden keine Vergütungsabschläge erhoben.“
  • Das erste Erfassungsjahr ist das Jahr 2020. Demnach sind die Jahre 2020 und 2021 sanktionsfrei. 

Verfahren 7-15 Verfahren, die aus der QSKH-RL überführt werden

  • § 18: „Der G-BA beschließt spätestens bis zum 31. Dezember 2020 Regelungen zur fehlenden Dokumentation der Datensätze.“
  • Ein entsprechender Beschluss wurde bis dato nicht gefasst. 

Demnach gibt es für kein Verfahren des Erfassungsjahres 2021 beschlossene Sanktionsregelungen für nicht dokumentierte Datensätze zum jetzigen Zeitpunkt. Es bleibt abzuwarten, ob der G-BA entsprechende Beschlüsse fassen wird. Wir werden Sie entsprechend informieren. 

Versand Krankenhausstatistiken

Der Versand der Krankenhausstatistiken für das Erfassungsjahr 2020 wird wiederum über unser Webportal (WSD) erfolgen, über welches auch der Strukturierte Dialog geführt wird.