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Gemeinsame Fortbildung von Ärztekammer und Kassenärztlicher Vereinigung Sachsen-Anhalt

Rezepte und Formulare - Nur auf den ersten Blick einfach zu handhaben

Pressemitteilung vom 20. Oktober 2017

Magdeburg/Ärztekammer. Mit dem Rezept in der Hand steht der Patient in der Apotheke. Dieses dort einzulösen sollte eigentlich Routine sein und problemlos funktionieren. "Doch der Teufel steckt wie so oft im Detail. Daher kann das Einlösen eines Rezeptes für Apotheker und Arzt zum zeitraubenden Ereignis werden. Immer dann, wenn auch nur Kleinigkeiten falsch ausgefüllt worden sind oder manchmal einfach ein Kreuz nicht richtig gesetzt worden ist. Oft sind es kleine Unaufmerksamkeiten, wie eine unzureichende Angabe der Dosierung und Einnahmedauer eines Antibiotikums, die zu unnötigem Mehraufwand bei Arzt und Apotheker führt", erklärt Dr. Simone Heinemann-Meerz, Präsidentin der Ärztekammer Sachsen-Anhalt.

Um diesen Mehraufwand zu minimieren, wird das Thema "Alle wichtigen Informationen rund um das Rezept" einen Schwerpunkt auf der Tagesordnung der gemeinsamen Fortbildung von Ärztekammer und Kassenärztlicher Vereinigung Sachsen-Anhalt bilden. Als Referent ist der Apotheker und Vizepräsident der Apothekerkammer Sachsen-Anhalt, Dr. Lars Mohrenweiser, eingeladen. Themen wie Aut idem, Substitution, Rabattverträge, Betäubungsmittel-Rezepte und die Importregelung von Arzneimitteln wird der Praktiker beleuchten. Ebenso steht das Interaktionsmanagement bei Wechselwirkungen im Fokus. "Ich werde anhand praxisrelevanter Fälle die unterschiedlichen Probleme rund um das Rezept erläutern. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Apothekern im Praxisalltag zu erleichtern. Das hilft nicht nur der Praxisorganisation, sondern auch dem Patienten, der dann schnell und zuverlässig versorgt werden kann", so der Apotheker im Vorfeld der Veranstaltung.

Einen zweiten inhaltlichen Schwerpunkt bildet die korrekte Dokumentation von Todesbescheinigungen. Mit formalen Fragen und etlichen Fallstricken sehen sich die Ärzte momentan beim Erstellen der Bescheinigungen konfrontiert. "Die Leichenschau ist der letzte Dienst des Arztes am Patienten. Da ist es umso wichtiger, dass alle Formalitäten von der korrekten Dokumentation bis hin zum Ausstellen der Todesbescheinigung richtig sind", erklärt Dr. Norbert Beck. Der Facharzt für Rechtsmedizin und Geschäftsführer der Ethik-Kommission am Universitätsklinikum Magdeburg kennt bestehende Unsicherheiten in der Ärzteschaft. Anhand zahlreicher Fallbeispiele informiert er zu Leichenschaubericht und Todesbescheinigung. Wenn Ärzte den verstorbenen Patienten bei der Leichenschau erstmals sehen, sind besonders viele Fragen zu klären.

Die gemeinsame Fortbildung von Ärztekammer und Kassenärztlicher Vereinigung Sachsen-Anhalt findet am:

Mittwoch, den 25. Oktober 2017 von 16:00 bis 19:00 Uhr
im Bauhaus, Gropiusallee 38, Raum 2.22,
06846 Dessau-Roßlau

statt. Anmeldungen sind noch kurzfristig möglich und gern gesehen.