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Datenübermittlung 2018

ab 01.01.2015 mit der Spezifikation 17.0

Die Übermittlung der QS-Daten erfolgt auch in 2018 an das BQS-Institut Hamburg. Während bisher lediglich die Datensätze der Leistungsbereiche mit planungsrelevanten Qualitätsindikatoren pro Quartal zu übermitteln waren, betrifft diese Regelung ab dem Erfassungsjahr 2018 nun alle Leistungsbereiche. Die Abgrenzung erfolgt nach Entlassung. Das heißt, alle QS-Daten von Patienten, die im ersten Quartal 2018 entlassen wurden, sind bis zum 15.05.2018 (usw. - siehe Termine) zu exportieren.
Die Übermittlung der Datensätze des Erfassungsjahres 2018 erfolgt gemäß QSKH-Richtlinie im XML-Format an das BQS-Institut (xmldaten@bqs-institut.de).

Die Datensätze für die direkten Verfahren (Transplantationsmedizin und Koronarchirurgie) werden vom IQTIG entgegengenommen, an das Sie sich bei allen diesbezüglichen Fragen bitte wenden.

Ab dem 01.01.2018 muss die Erfassung und Weiterleitung der Daten mit der QS-Basisspezifikation für Leistungserbringer 2018, Version V05 erfolgen. Diese sowie die Spezifikationen 2018 für die Risikostatistik und QS-Filter-Software sind auf der Homepage des IQTIG https://iqtig.org/datenerfassung/spezifikationen/qs-basisspezifikation-fuer-leistungserbringer/ zu finden.

Planungsrelevante Qualitätsindikatoren

Wie ab dem Erfassungsjahr 2018 in allen anderen Leistungsbereichen auch, sind die QS-Daten der Plan-QI-Verfahren quartalsmäßig zu übermitteln. Nach § 6 Abs. 5 PlanQI-RL wird für die entsprechenden Leistungsbereiche (Gynäkologische Operationen, Geburtshilfe und Mammachirurgie) eine abweichende Datenlieferfrist gewährt. Demnach gilt für die Daten des Erfassungsjahres 2017 der 5. März 2018 als letzter Tag der Datenannahme.
Seitens des IQTIG werden jeweils zum 01. Juli, zum 01. Oktober, zum 15. Januar und dann zum 15. April des Folgejahres standortbezogene Quartalsberichte zur Verfügung gestellt. Auf Rückfrage bestätigte das IQTIG, dass mit der Auswertung des 3. Quartals auch auffällige Vorgangsnummern übermittelt werden sollen. Dies war bisher aus technischen Gründen nicht möglich.
Aktuell werden nur quartalsbezogene Ergebnisse zurückgespiegelt. Nach Vorliegen von Ergebnissen zu vier Quartalen werden diese (dann jeweils für die letzten 4 Quartale) kumuliert berechnet.
Ab dem Erfassungsjahr 2018 erfolgt auch für die planungsrelevanten Qualitätsindikatoren die Umstellung auf das Entlassungsdatum als Abgrenzungskriterium.
In § 9 der PlanQI-Richtlinie ist ein umfängliches Datenvalidierungsverfahren vorgesehen. Dieses ist durchzuführen bei Einrichtungen,
 1. die statistische Auffälligkeiten nach § 8 Absatz 3 aufweisen
 2. die im jeweiligen Vorjahr eine statistische Auffälligkeit aufgewiesen haben
 3. aus einer Stichprobe
 4. sowie mindestens aus einer Stichprobe von Krankenhäusern, die Daten nachgeliefert haben (vorerst unabhängig von der Menge der nachgelieferten Datensätze).
Die Richtlinie erfordert direkte Akteneinsicht. Die datenschutzrechtliche Prüfung machte für Sachsen-Anhalt die Beauftragung des MDK erforderlich. Dieser wird sich zur weiteren Absprache mit den jeweiligen Krankenhäusern in Verbindung setzen.
Die Prüfungen sollen vom 15.04. - 31.05.2018 stattfinden. Beim Prüfgrund ‚statistische Auffälligkeit‘ besteht die Möglichkeit, das Verfahren auszusetzen. Dies geschieht, sofern eine Einrichtung dem IQTIG nach interner Prüfung zusichert, dass dem Ergebnis keine Dokumentationsfehler zugrunde liegen.
Nach erfolgter Datenvalidierung werden die Ergebnisse der Zweiterfassung an das IQTIG weitergeleitet. Es erfolgt anhand der neu erhobenen Daten eine Neuberechnung der Indikatoren. Der strukturierte Dialog wird erst auf Grundlage dieser Neuberechnung eröffnet. Die Ergebnisse sind am 30.06.2018 zu erwarten. Bei rechnerischer Abweichung vom Referenzwert erfolgt die Durchführung des Dialogs auf Landesebene. Bei statistischer (signifikanter) Abweichung wird das Stellungnahmeverfahren seitens des IQTIG durchgeführt. Eine statistische Auffälligkeit ist eine durch eine festgelegte Irrtumswahrscheinlichkeit bestimmte statistisch signifikante Abweichung in einem Qualitätsindikator von einem definierten Referenzbereich. Dabei werden durch die statistische Methodik fallzahlabhängige Schwellenwerte bzw. Auffälligkeiten auf der Grundlage des vom Institut nach § 137a SGB V konkret verwendeten Rechenmodells berechnet. Die Ergebnisse werden den Planungsbehörden und den Verbänden der Krankenkassen übermittelt.