24 Qualitätsbeauftragte erhalten Zertifikate
Pressemitteilung vom 21. Juni 2006
Magdeburg/Ärztekammer. Der Qualitätsstandard beim verantwortungsvollen Umgang mit Blut und Blutprodukten wurde zum Schutz der Patienten erhöht. Jetzt müssen Kliniken und ambulante Einrichtungen, die mehr als 50 Behandlungen mit Blutprodukten pro Jahr vornehmen, laut Transfusionsgesetz einen Qualitätsbeauftragten Hämotherapie benennen. Um Ärzten diese Qualifikation zu ermöglichen, hat die Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt ein Pilotseminar "Qualitätsbeauftragte/r Hämotherapie" lt. Curriculum der Bundesärztekammer durchgeführt. Diese insgesamt 40-Stunden Fortbildung endet nun am 24. Juni mit einer Prüfung.
"Wir sind zuversichtlich, dass die 24 TeilnehmerInnen die Prüfung bestehen werden. Sie erhalten mit der Absolvierung des Seminars die Voraussetzung für die Tätigkeit als Qualitätsbeauftragter, um im Sinne der Richtlinien der Hämotherapie für Sicherheit und Qualität in den Einrichtungen der Krankenversorgung im stationären oder im ambulanten Bereich zu sorgen. Damit die rund 50 Krankenhäuser des Landes einen Qualitätsbeauftragten vorweisen können, planen wir bereits für den Herbst ein Folgeseminar", erklärt Dr. med. Henning Friebel, Präsident der Ärztekammer Sachsen-Anhalt.
Der 2. Teil des Fortbildungsseminars "Qualitätsbeauftragte/r Hämotherapie" findet am
Freitag und Sonnabend, 23. / 24. Juni 2006, von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr
im Haus der Heilberufe, Doctor- Eisenbart- Ring 2,
39120 Magdeburg,
statt.
Medienvertreter, die vom Seminar berichten möchten, können sich vorab mit dem Abteilungsleiter der Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung der Ärztekammer, Peter Jonzeck, Tel.: 0391 - 60547700, abstimmen.