Magdeburg/Ärztekammer. Zugunglück - zahllose Verletzte, viele von ihnen in akuter Lebensgefahr. Jetzt müssen Notfallmediziner anrücken und vor Ort Hilfe leisten. Dieses Szenario bildet am Freitag, dem 08. September 2006, ab 10 Uhr den Abschluss des Kurses "Arzt im Rettungsdienst". Geübt wird in der Brandschutz- und Katastrophenschutzschule in Heyrothsberge, Biederitzer Str. 5.
Veranstaltet wird der Kurs "Arzt im Rettungsdienst" von der Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Magdeburg und der Brandschutz- und Katastrophenschutzschule in Heyrothsberge.
Was in einem 8-tägigen Kurs zuvor theoretisch vermittelt wurde, müssen jetzt die Kursteilnehmer und Kursteilnehmerinnen in die Praxis umsetzen. Nach erfolgreicher Qualifikation sind die Ärzte berechtigt, künftig am Rettungsdienst teilzunehmen. "Der Kurs mit seiner praktischen Abschlussübung befähigt die Notfallmediziner vor allem darin, Patienten auch unter ungewöhnlichen, schwierigen und seltenen Situationen zu behandeln", erklärt der Präsident der Ärztekammer Sachsen-Anhalt, Herr
Dr. Henning Friebel.
Für Vertreter der Medien besteht die Möglichkeit, sich vor Ort über die Tätigkeit eines Arztes im Rettungsdienst, insbesondere auch bei einem Massenanfall von Verletzten oder Erkrankten, zu informieren. Am 08. September 2006 zwischen 10 Uhr und 11 Uhr stehen Ihnen Dr. Frank Reinhold und Dr. Uwe Ebmeyer für Auskünfte vor Ort in Heyrothsberge zur Verfügung.