Sachsen-Anhalt hat bundesweit geringste Säuglingssterblichkeit
Pressemitteilung 07. Dezember 2006
Magdeburg/Ärztekammer. Die immer besser werdende Behandlung von Frühgeborenen und Säuglingen in den Kinderkrankenhäusern Sachsen-Anhalts hat im Vorjahr zu hervorragenden Ergebnissen geführt. Im Vergleich aller
Bundesländer konnte Sachsen-Anhalt die geringste Säuglingssterblichkeit (Sterblichkeit innerhalb des 1. Lebensjahres) im Jahr 2005 aufweisen.
"Die verpflichtende externe Qualitätssicherung in der Neonatologie (Lehre vom Neugeborenen) zeigte, dass in Sachsen-Anhalt 2005 nur 2,2 Promille aller lebend geborenen Säuglinge innerhalb der ersten 28 Tage verstarben und innerhalb des ersten Lebensjahres dann nur noch 0,9 Promille aller Babys. Somit kann Sachsen-Anhalt auf die bisher niedrigste Säuglingssterblichkeit von 3,1 Todesfällen pro 1000 Lebendgeborenen verweisen. Der Bundesdurchschnitt lag bei 3,9 Promille", erklärt Dr. Henning Friebel, Präsident der Ärztekammer Sachsen-Anhalt.
In der Ärztekammer ist die Projektgeschäftsstelle externe Qualitätssicherung beheimatet. Die Projektgeschäftsstelle untersteht dem
Lenkungsausschuss des Landes Sachsen-Anhalt, dem Krankenkassen, Krankenhausgesellschaft sowie Ärztekammer angehören.
Bei Fragen steht Ihnen Dr. Manuela Wolf, Projektgeschäftsstelle externe Qualitätssicherung bei der Ärztekammer Sachsen-Anhalt gern zur Verfügung (Tel.: 0391 - 60 54 79 50).