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Heyrothsberge: Busunglück vom Juni zeigt Wichtigkeit von praktischen Übungen für angehende Notärzte

Praktische Abschlussprüfung in der Brandschutz- und Katastrophenschutzschule

Pressemitteilung vom 30.08.2007

Magdeburg/Ärztekammer. Das Busunglück am 18. Juni 2007 auf der A14 bei Könnern verlangte von den Rettungskräften alles. Da musste jeder Handgriff sitzen, jede Situation wenn möglich bereits zuvor schon einmal erprobt sein, um die bestmögliche Erstversorgung der Verunfallten zu gewähren. 30 Insassen des Reisebusses konnten geborgen und ärztlich versorgt werden. Für 13 Reiseteilnehmer kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Dieses erst wenige Wochen zurückliegende Unglück verdeutlicht, wie wichtig eine regelmäßige Aus- und Fortbildung für Katastrophen jeder Art ist. Ob Zugunglück, Explosionen oder andere Arten von Katastrophen, immer müssen Notfallmediziner anrücken und vor Ort Hilfe leisten. Damit die Mediziner für diese Aufgaben auch entsprechend vorbereitet sind, organisiert die Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Magdeburg und der Brandschutz- und Katastrophenschutzschule in Heyrothsberge alljährlich den Kurs "Arzt im Rettungsdienst". Dieser Kurs beginnt am 7. September 2007 und endet am 14. September mit einer praktischen Übung in der Brandschutz- und Katastrophenschutzschule in Heyrothsberge, Biederitzer Str. 5. Was in dem 8-tägigen Kurs zuvor theoretisch vermittelt wurde, müssen die Kursteilnehmer und Kursteilnehmerinnen an diesem Tag in die Praxis umsetzen. Der erfolgreiche Kursbesuch ist ein wichtiger Baustein, um als Notarzt künftig am Rettungsdienst teilzunehmen zu können. "Der Kurs mit seiner praktischen Abschlussübung befähigt die zukünftigen Notfallmediziner vor allem darin, Patienten auch unter ungewöhnlichen, schwierigen und seltenen Situationen zu behandeln", erklärt der Präsident der Ärztekammer Sachsen-Anhalt, Dr. Henning Friebel. Für Vertreter der Medien besteht die Möglichkeit, sich vor Ort über die Tätigkeit eines Arztes im Rettungsdienst, insbesondere auch bei einem Massenanfall von Verletzten oder Erkrankten, zu informieren.

Medienvertreter die von dem Kurs berichten möchten, können dies vorab mit dem Leiter der Akademie für med. Fort- und Weiterbildung der Ärztekammer, Peter Jonzeck, Tel. 0391/60547700 abstimmen. Im Weiteren steht Ihnen die Kursleitung für Auskünfte am 14. September 2007 zwischen 10 Uhr und 11 Uhr in Heyrothsberge zur Verfügung.

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