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Ärztekammer informiert:

Medikamente können heilen - aber bei falscher Anwendung auch krank machen

Pressemitteilung vom 13.01.2009

Magdeburg/Ärztekammer. Medikamente können heilen. Medikamente können aber bei falscher Anwendung auch krank machen, da in vielen Arzneien süchtig machende Stoffe enthalten sind. "Zahlreiche Arzneimittelgruppen haben ein Missbrauchspotential und können bei nicht sachgemäßer Anwendung zur Abhängigkeit führen. Dazu zählen Schlaf- und Beruhigungsmittel, Schmerzmittel, Psychopharmaka, Abführmittel, Grippemittel, alkoholhaltige Arzneimittel oder Nasentropfen", erklärt Dr. Henning Friebel, Präsident der Ärztekammer Sachsen-Anhalt im Vorfeld einer Fortbildungsveranstaltung für Ärzte.

Gemeinsam mit dem Ministerium für Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt, der Apothekerkammer und der Kassenärztlichen Vereinigung hat die Ärztekammer diese Fortbildung für Ärzte, Apotheker sowie im Suchtbereich tätige Mitarbeiter organisiert. Die Veranstaltung findet am 17. Januar 2009 ab 9.30 Uhr im Haus der Heilberufe, Doctor-Eisenbart-Ring 2 in Magdeburg statt.

Etwa 1,9 Millionen Menschen in Deutschland sind von ärztlich verschriebenen Medikamenten abhängig. 1,7 Millionen müssen zusätzlich als mittel- bis hochgradig gefährdet eingestuft werden, eine Medikamentenabhängigkeit zu entwickeln. Hinzu kommen die Patientinnen und Patienten, die rezeptfreie Arzneimittel missbrauchen. Für die behandelnde Hausärztin bzw. den behandelnden Hausarzt kommt es darauf an, frühzeitig eine mögliche Medikamentenabhängigkeit zu erkennen und entsprechend gegenzusteuern.

Gerade durch die Zusammenarbeit von Apotheke und Arzt wird mit relativ geringem Aufwand Patientinnen und Patienten mit langjährigem Missbrauch die Entwöhnung erleichtert. Außerdem soll mit dem Aufzeigen problematischer Arzneimittelgruppen und ihrer Wirkung zu einer frühen Erkennung von Patientinnen und Patienten mit einer Abhängigkeitsgefährdung beigetragen werden.

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