Arzt

Prüfung der Datenvalidität

Das im Jahr 2005 eingeführte Verfahren wird fortgeführt.
Es besteht aus verschiedenen Elementen: mit Hilfe einer statistischen Basisprüfung sollen Auffälligkeiten ermittelt werden, die auf nicht valide Daten hinweisen.
Die Auffälligkeiten lösen einen strukturierten Dialog mit den Krankenhäusern aus, der zu einer qualitativen Dokumentationsverbesserung beitragen soll. Parallel dazu ist eine Stichprobenprüfung vorgesehen (Zweiterhebung), bei der ein Abgleich der erhobenen Daten erfolgt. Ziel dieser Prüfung ist es, quantitative Aussagen zur Datenvalidität in deutschen Krankenhäusern zu erhalten.

Jedes Jahr werden nach Datenannahmeschluss 3 Leistungsbereiche ausgewählt. Anschließend werden bei der BQS je Bundesland 5% der Krankenhäuser, die Leistungen aus diesem Bereich erbringen, gezogen. In diesen Einrichtungen werden im Rahmen der Zweiterhebung 20 per Stichprobe ermittelte Patientenakten durch direkte oder indirekte Einsicht über einen Mitarbeiter des Krankenhauses auf ihre Übereinstimmung mit der Dokumentation zur externen Qualitätssicherung überprüft.
In Sachsen-Anhalt erfolgt die Zweiterhebung mittels indirekter Einsicht in die Patientenunterlagen.
Die Kombination der beiden Verfahrenselemente soll die mittel- und langfristige Wirksamkeit der externen stationären Qualitätssicherung sichern.
Mit den betreffenden Einrichtungen werden wir uns im Frühjahr 2014 in Verbindung setzen.
Weiterhin erfolgt die Fortführung ausgewählter Auffälligkeitskriterien der in Vorjahren in die Datenvalidierung einbezogenen Leistungsbereiche.
Zusätzlich ist in jedem Leistungsbereich ein Strukturierter Dialog zu führen, wenn bestimmte Unter- oder Überdokumentationen vorliegen. Dies gilt wenn eine Vollzähligkeit der Datensätze von 95% nicht erreicht wird, d. h. der Anteil ausgewerteter Datensätze (IST) geringer ist als 95% der dokumentationspflichtigen Datensätze (SOLL) bei einer Gesamtzahl von mind. 40 Datensätzen im Krankenhaus und 5 Datensätzen je Modul oder auch wenn eine Überdokumentation in Leistungsbereichen von 10% oder mehr festzustellen ist.

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Dr. med. Manuela Wolf
Tel.: (03 91) 60 54-79 50

Sachbearbeiterin

Evelyn Körner
Tel.: (03 91) 60 54-79 60

Nicole Tiepelmann
Tel.: (03 91) 60 54-79 70

E-Mail: pgs-quali@aeksa.de

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